Jahreshauptversammlung 2011

Bühl (red) – Der Eine-Welt-Verein Keniahilfe hat im abgelaufenen Vereinsjahr gut gewirtschaftet und viel finanzielle Hilfe geleistet: 6.000 Euro seien an den Verlag Vakoka Vakiteny auf Madagaskar geflossen, knapp 30.000 Euro an die Hilfsprojekte in Kenia, berichtete Kassierer Stefan Müll auf der Jahreshauptversammlung in Neusatz. Demgegenüber standen Einnahmen in Höhe von knapp 17.000 Euro aus Spenden, Jahresbeiträgen und Patenschaften.

Vorsitzender Hansjörg Willig bilanzierte die Aktivitäten der vergangenen Monate: Vorträge in Schulen, vor Vereinen und Stiftungen, Präsenz auf dem Weihnachtsmarkt in Baden-Baden, beim Adventsbazar im Gernsbacher Albert-Schweitzer-Gymnasium und natürlich beim „Fest der Kulturen“. Höhepunkt waren zwei bestens besuchte Benefizkonzerte mit „Swinging Spirit“ und „Brass & Fun“. „Zentral war für mich“, so Willig weiter, „meine Rundreise durch Kenia zu unseren Ansprechpartnern in den Missionen und bei den Projekten. Die Arbeit läuft insgesamt sehr gut. Allerdings werden die Menschen vor Ort, mit denen wir seit über dreißig Jahren arbeiten, natürlich auch älter, manche sind inzwischen über 70. Neue Partner treten ihre Nachfolge an – und es ist sehr spannend, mit ihnen Verabredungen zu treffen, die die nächsten Jahrzehnte halten. Der Hungersnot in Kenia haben wir direkte Spenden an die Missionsstationen entgegengesetzt. Diejenigen Menschen, die im Umkreis unserer Partnermissionen leben, sind daher glimpflich davongekommen.“

Der Verein geht auch sehr bewusst auf jüngere Menschen zu. Nächste Aktivität ist ein Benefizkonzert, dessen Erlös einem Jugendzentrum unweit des Mount Kenia zugute kommt: „5 Bands für 5 Euros“ am 26. Dezember im Schützenhaus in Lichtenau. Und auch multimedial wurde aufgerüstet: Neben der Präsenz im Internet ist der Verein jetzt auch auf Facebook aktiv.

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Der neu gewählte Vorstand des Eine-Welt-Verein Keniahilfe: Schriftführer Hans Lemcke, der Vorsitzende Hansjörg Willig, der stellvertretende Vorsitzende Peter Adalbert Rauffmann und Kassierer Stefan Müll (v.l.)