Bühl (red) – Der
Eine-Welt-Verein Keniahilfe hat im abgelaufenen
Vereinsjahr gut gewirtschaftet und viel
finanzielle Hilfe geleistet: 6.000 Euro seien an
den Verlag Vakoka Vakiteny auf Madagaskar
geflossen, knapp 30.000 Euro an die
Hilfsprojekte in Kenia, berichtete Kassierer
Stefan Müll auf der Jahreshauptversammlung in
Neusatz. Demgegenüber standen Einnahmen in Höhe
von knapp 17.000 Euro aus Spenden,
Jahresbeiträgen und Patenschaften.
Vorsitzender
Hansjörg Willig bilanzierte die Aktivitäten der
vergangenen Monate: Vorträge in Schulen, vor
Vereinen und Stiftungen, Präsenz auf dem
Weihnachtsmarkt in Baden-Baden, beim
Adventsbazar im Gernsbacher
Albert-Schweitzer-Gymnasium und natürlich beim
„Fest der Kulturen“. Höhepunkt waren zwei
bestens besuchte Benefizkonzerte mit „Swinging
Spirit“ und „Brass & Fun“. „Zentral war für
mich“, so Willig weiter, „meine Rundreise durch
Kenia zu unseren Ansprechpartnern in den
Missionen und bei den Projekten. Die Arbeit
läuft insgesamt sehr gut. Allerdings werden die
Menschen vor Ort, mit denen wir seit über
dreißig Jahren arbeiten, natürlich auch älter,
manche sind inzwischen über 70. Neue Partner
treten ihre Nachfolge an – und es ist sehr
spannend, mit ihnen Verabredungen zu treffen,
die die nächsten Jahrzehnte halten. Der
Hungersnot in Kenia haben wir direkte Spenden an
die Missionsstationen entgegengesetzt.
Diejenigen Menschen, die im Umkreis unserer
Partnermissionen leben, sind daher glimpflich
davongekommen.“
Der Verein geht auch sehr
bewusst auf jüngere Menschen zu. Nächste
Aktivität ist ein Benefizkonzert, dessen Erlös
einem Jugendzentrum unweit des Mount Kenia
zugute kommt: „5 Bands für 5 Euros“ am 26.
Dezember im Schützenhaus in Lichtenau. Und auch
multimedial wurde aufgerüstet: Neben der Präsenz
im Internet ist der Verein jetzt auch auf
Facebook aktiv.
Bild:
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Der neu gewählte Vorstand des
Eine-Welt-Verein Keniahilfe: Schriftführer Hans
Lemcke, der Vorsitzende Hansjörg Willig, der
stellvertretende Vorsitzende Peter Adalbert
Rauffmann und Kassierer Stefan Müll (v.l.)
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