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Keniareise 29.12.2004 bis 14.01.2005 - Hansjörg Willig, Dezember 2005 Nach neun Jahren - mein letzter Keniabesuch fand im August 1995 statt – machte ich mich zusammen mit vier weiteren Mitgliedern des „Eine-Welt-Vereins Keniahilfe e.V.“ auf den Weg nach Nairobi, dem Ausgangspunkt unserer Reise in den Norden des Landes. Für meine Begleiter Petra und Herbert Salzbrunn, sowie für Hartmut Tim und Manuel Gerber war es der erste Kontakt mit dem afrikanischen Kontinent.
Nairobi Am Kenyatta-Airport erwarteten uns bereits „Driver Mikel“, ein Fahrer von Bischof Ambrose Ravasi und Sister Flora Emilia, eine alte Bekannte, die vor achtundzwanzig Jahren als Schulschwester an der Primary School in South Horr wirkte und die inzwischen als Oberin der Consolata Sisters das Flora Hostel in Nairobi leitet. Da das Flora Hostel über Weihnachten und Neujahr geschlossen war, brachte uns Sr. Flora nach Westlands, in die Zentrale der Consolata Fathers, wo wir von Fr. Juliani Aldi herzlich empfangen wurden und wo wir die erste Nacht verbrachten. Wer das Buch von Corinne Hofmann „Die weiße Massai“ gelesen hat, dem ist auch der Name Fr. Juliani ein Begriff. Als zuständiger Missionar in Barsaloi war er immer Helfer, wenn Corinne Hofmann schwierige Situationen zu bewältigen hatte. Er spielt auch eine zentrale Rolle in dem im Spätjahr 2004 gedrehten Kinofilm, der im September 2005 in deutschen Kinos anläuft. Beim gemeinsamen Frühstück am 30.12.04 freute er sich dann auch sehr, als wir ihm zwei Schecks vom A 1 – Verlag (Verlag der „Weißen Massai“), zweckgebunden für die zwei Stationen „Barsaloi“ und „Sererit“ übergeben konnten. Danach standen Einkäufe in Westlands auf dem Programm, wir mussten Vouchers für die nächsten Übernachtungen lösen und Geld wechseln. Sr. Flora begleitete uns und war uns eine große Hilfe. |