Schwerpunkte 

 

Bildungshilfe Medizinische Versorgung Hungerhilfe Projekthilfe

Bildungshilfe

  • Die Kinder und Jugendlichen erhalten eine Ausbildung, die ihrer Begabung entspricht. Schulbesuch und Berufsausbildung sind aber nur möglich, wenn das erforderliche "Schulgeld" aufgebracht werden kann. Hier sind die Kinder Nordkenias auf Hilfe von außen angewiesen.

 

  • Jedes Kind muss beim Eintritt in die "Primary School" neben den Grundfächern Lesen, Schreiben und Rechnen die offiziellen Landessprachen Englisch und Kiswaheli erlernen, zwei Fremdsprachen, die mit den Stammsprachen nichts gemein haben.
    Unterrichtssprache ist Englisch. Das bedeutet: Hohe Anforderungen an die kenianischen Schüler bereits ab dem ersten Schultag!
 
  • Nur 20% der Kinder Nordkenias besuchen eine Primary School. Etwa die Hälfte der Schüler verlässt die Schule vorzeitig ohne Schulabschluss. Trotz bestandenem Abschlussexamen (KCPE = Kenya Certificate of Primary Education) können nur wenige auf eine Secondary School gehen, da das teure Schulgeld die finanziellen Möglichkeiten der meisten Familien überschreitet.
Medizinische Versorgung durch Kauf von Röntgen- und anderen medizinischen Geräten für Intensivmedizin

 

  • Die Kinder und Jugendlichen werden bei Krankheiten von ausgebildeten Fachkräften an Krankenstationen und in Krankenhäusern betreut.
  • Durch Impfaktionen wird Infektionskrankheiten vorgebeugt
 
  • Besondere Fürsorge erfahren Kleinkinder und unterernährte Kinder. Die häufigsten Krankheiten sind: Malaria, Gelbfieber, Tuberkulose, Bronchitis, Typhus, Schlangenbiss und AIDS.

Hungerhilfe

  • Die Kinder und Jugendlichen erhalten 3 Mahlzeiten am Tag an ihren Schulen mit allen lebensnotwendigen Bestandteilen -keine Selbstverständlichkeit in einem Land mit Sahelcharakter, wo durch Dürren immer wieder Ernährungsengpässe und Existenzprobleme entstehen.

 

  • Auch hier setzt die Keniahilfe ein.
    Bei den immer wieder kehrenden Dürren stellt die Keniahilfe Geld für den Kauf von Grundnahrungsmitteln zur Verfügung.

 

 
  • Wo Nomadenfamilien während der Trockenzeit ihre Tierherden (Ziegen, Schafe, Rinder, Kamele) teilweise oder ganz verloren haben, wird über ein gezieltes "Restocking" wieder die Grundlage für das Nomadendasein gelegt

Projekthilfe

Schwerpunkte sind Bau, Ausstattung und Reparatur von Schulen und Kindergärten. So wurde beispielsweise der Bau der Ngali Primary-School über mehrere Jahre hinweg durch die Keniahilfe realisiert, ebenso die Irene-Training School Maralal, die eine von nur zwei Berufsschulen für Mädchen in ganz Kenia ist. Eine Maismühle mit Gebäude, der Kauf eines Fischerbootes, der Bau von Zisternen und eine Werkstatt zur Fertigung von Solarkochern sind weitere Beispiele.